Erfolge 2019

Sieger und Platzierte im Reiten und Voltigieren


Lippstadt und Rhede, 28. bis 31. März 2019

Die Voltigierer des Reitvereins Altena sind äußerst erfolgreich in die neue Saison gestartet. Auf den Turnieren in Lippstadt und Rhede konnten sie Erfolge feiern.


Den Auftakt machten die Nachwuchsvoltigierer auf dem Holzpferdeturnier in Lippstadt. Im Doppelvoltigieren konnte Alisa Koopmann mit ihrer Schwester Susanna überzeugen und wurde mit dem Sieg belohnt. Das jüngste Duo aus der Burgstadt, Luisa Schulte und Leonie Müller, konnte mit ihrer Vampirkür den fünften Platz belegen.


Bei den älteren freuten sich  Alina Brehl und Julia Penderok über den vierten Platz. Gleich drei Gruppen waren aus Altena angereist. Das Juniorteam feierte sein Turnierdebüt und belegte mit seiner Alien-Kür den zweiten Platz. Die Italien-Kür der zweiten Mannschaft des Vereins machte Lust auf Sonne und Meer. Sie platzierten sich knapp hinter dem Juniorteam auf Rang drei. Dicht gefolgt von der dritten Mannschaft auf Rang vier. 


Am vergangenen Wochenende starten die Altenaer in die Sichtungsturniere für die Landesmeisterschaft. Richtig gut lief es für Franziska Peitzmeier, die in diesem Jahr in Altena mit startet, da ihr Pferd derzeit krank ist. Sie konnte sowohl die Einzelprüfung als auch das Technikprogramm auf Caram gewinnen. Jolina Ossenberg-Engels war hingegen nicht zufrieden. „In der Pflicht hatte ich ein paar Fehler. Sehr ärgerlich“, erklärte sie nach dem Start. Am Ende Rang fünf. Im Technikprogramm verpasste sie den Sieg und wurde Zweite.


Alisa Koopmann gab ihr Turnierdebüt im Einzelvoltigieren. Alles lief für die junge Altenaerin nach Plan. Auf Flying Dutchman belegte sie Rang zwei und erhielt auch direkt ihre erste Aufstiegsnote. Ihre Vereinskollegin Fiona Mischnik konnte ebenfalls zufrieden sein, sie belegte den vierten Platz.


Carlotta Lewandowski ging in der Qualifikationsprüfung für die westfälische Juniortrophy an den Start und verpasste auf Flying Dutchman ebenfalls knapp den Sieg und wurde Zweite.


Am Wochenende starten die Altenaer nun alle auf dem Heimturnier in Küntrop.


Dortmund Westfalenhalle, Fröndenberg, 7. bis 10. März 2019

„Das war der Wahnsinn. Wie ein Traum“, freut sich Joana Ossenberg-Engels. Die Springreiterin vom Reitverein Altena vertrat am Wochenende äußerst erfolgreich die Farben der Burgstadt beim internationalen Reitturnier in den Dortmunder Westfalenhallen.


„Dieses Pferd ist einfach nur der Hammer“, lobte die 25-Jährige ihren Fuchswallach. Drei Ritte, drei Platzierungen. Und im Finale nur ganz knapp am Sieg vorbei geschrammt. „Dortmund ist ein besonderes Turnier. Die Kulisse macht alle nervös. Reiter wie Pferd“, erzählt Ossenberg-Engels. Doch im Parcours war davon nichts mehr zu sehen. Ruhig und abgeklärt startete das Paar am Donnerstag in den Wettbewerb. Auch wenn es ein Springen im Rahmen einer Amateurtour war, der Parcours war durchaus anspruchsvoll – und nicht alle schafften es bis zum Ziel. „Giovanni war richtig gut und hat sich gar nicht von den Tribünen oder so beeindrucken lassen“, erzählt Ossenberg-Engels. Fehlerfrei und schnell kamen die beiden ins Ziel – am Ende Rang vier.

 

Ein guter Start ins Wochenende. Am Freitag ging es weiter mit dem nächsten S-Springen. Wieder schnell, wieder fehlerfrei – Rang drei und die Qualifikation für das Finale am Sonntag. „Das war eine andere Nummer. Das Springen fand direkt vor dem Großen Preis statt. Es war also schon richtig was los in der Halle. Das ist ein ganz anderes Gefühl. Und dann war ich auch noch fehlerfrei und fürs Stechen qualifiziert“, berichtet die Reiterin. Jetzt wollte sie es wissen und ritt volles Risiko. Schier mühelos flog Giovanni über die Hindernisse. Am Ende fehlte knapp eine Sekunde. Es wurde Rang zwei. „Das war mit Abstand das tollste Erlebnis, das ich je hatte – auch wenn es kein Sieg war. Allein das Gefühl war toll“, freute sich Ossenberg-Engels.


Neben Giovanni hatte sie auch ihr Nachwuchspferd Minore Bellini mit in Dortmund. Mit ihm startete sie in der M-Tour.  Ebenfalls erfolgreich: Einmal wurde sie Dritte und im Finale, einem M**-Springen, Elfte. Neben Joana ritten auch noch Bruder Jonas und Vater Ralf. Ebenfalls beide in der M-Tour. Jonas Ossenberg-Engels präsentierte sein neues Pferd Loonar. Es war das erste Mal, dass sie sich zusammen vor so einer großen Kulisse präsentierten.  Mit Erfolg. Im Tour-Finale am Samstag sicherten sie sich mit einer schnellen und fehlerfreien Runde den zweiten Platz.


Ralf Ossenberg-Engels ist inzwischen mit seinem Schimmelwallach Oaks Groove Bachelor zu einer Einheit geworden. Am Freitag belegten sie Rang acht im M-Springen.


Während die Großen in Dortmund starteten, ging der Nachwuchs in Fröndenberg an den Start. Lina Maas machte sich dort ein vorzeitiges Geburtstagsgeschenk. Einen Tag vor ihrem achten Geburtstag sicherte sie sich auf ihrem Pony Wally den dritten Platz im Reiterwettbewerb.


Steinhagen-Brockhagen, 27. Februar 2019

Foto: Pia Skiba
Foto: Pia Skiba

Für 2019 hat sich Joana Ossenberg-Engels einiges vorgenommen. Mit ihrem Pferd Giovanni möchte sich die Springreiterin aus Evingsen in der S**-Klasse etablieren.  Beim  Turnier in Steinhagen-Brockhagen startete die 25-Jährige am Dienstag erfolgreich in die Saison.


In einem S-Springen mit Siegerrunde konnte die junge Reiterin mit den Profis mithalten. In der Siegerrunde  verpasste sie mit einem Fehler jedoch knapp den Sprung aufs Treppchen und wurde am Ende vierte. Der Sieg ging an Felix Haßmann. „Ich bin super zufrieden. Das waren wirklich fast alles Profis. Das war eine gute Vorbereitung für Dortmund“, erzählte Ossenberg-Engels.

 

Vom 7. bis 10. März wird sie mit ihren Pferden Giovanni und Minore Bellini beim Signal Iduna Cup in der Westfalenhalle in der Amateurtour an den Start gehen. Mit Giovanni im S- und Minore Bellini im M-Bereich. „Gemeinsam mit meinem Trainer Franz-Josef „Peppi“ Dahlmann habe ich den Turnierplan für dieses Jahr erarbeitet. Ich werde weniger Turniere gehen, aber dafür größere, meist internationle“, erklärt Ossenberg-Engels.

 

Sie möchte ihre Pferde 2019 schonend und ganz bewusst einsetzen. Neben Dortmund sind unter anderem Starts am Chiemsee und in der Schweiz geplant. „Ich habe einiges umgestellt. Unter anderem haben wir unser Team vergrößert. Um unsere Pferde noch besser zu versorgen“, erklärt Ossenberg-Engels. Osteopathin Christina Neuhaus kümmert sich einmal in der Woche um die Springpferde. „Das sind Sportler. Entsprechend müssen sie behandelt werden. Es gibt unter anderem Massagen und Laserbehandlungen“, berichtet Ossenberg-Engels. Ziel ist es, sich mit Giovanni im S**-Bereich zu etablieren. Der Fuchs ist ganz klar Ossenberg-Engels Liebling im Stall. „Das Pferd ist einfach der Hammer. Er macht es mir so leicht. Wir sind einfach ein tolles Team“, freut sich die Reiterin.


Ossenberg-Engels ist jedoch nicht die einzige Reiterin des Reitvereins Altena, die sich in Dortmund viel vorgenommen hat. Auch ihr Vater Ralf Ossenberg-Engels und Bruder Jonas werden in der Westfalenhalle an den Start gehen. Im Sattel von Oak Grooves Bachelor und Loonar treten sie ebenfalls in der Amateurtour an.